SO  1. Dezember 2013 | 18 Uhr                 Erbdrostenhof, Salzstraße 38, 48143 Münster

 Der LWL freut sich auf ein schönes
  Weihnachtskonzert in seinem
   Erbdrostenhof.


MADE IN LONDON

tr!jo
Kein Zweifel, die Blockflöte ist gewaltig im Kommen! Ausrufezeichen. Dank solcher Talente wie Tabea Debus, die "hülsta woodwinds" 2011 gewann, und ihres tr!jos. Dessen Spiel ist lupenrein und nuanciert, farbig, quicklebendig. Rhythmisch rockt es den Saal oder setzt ihn in spannungsvoll poetische Stille. Alle Vorurteile, die die Flöte, dieses Holzblasinstrument (bei dem Titel "Made in London" schimpft bestimmt niemand, wenn wir jetzt, weniger hölzern, dafür aber windig und sehr sophisticated, den schönen Anglizismus benutzen:), alle Vorurteile, die dieses "woodwind instrument" trafen, sind spätestens damit passé. Falsch waren sie ja schon immer. Mit den internationalen Preisträgern Tabea Debus, Rahel Bader und Johannes Lang sind nicht nur Könner, sondern Begeisterte und Begeisternde auf der Bühne, die uns hineinnehmen in ihre Intensität. Und das höchst natürlich und charmant.
Tabea Debus | Blockflöte
Lea Rahel Bader | Barockcello
Johannes Lang | Cembalo

Tabea Debus
(*1991 Münster) wurde von Gudula Rosa an der Westf. Schule für Musik in Münster unterrichtet, bevor sie an die Londoner Guildhall School zu Pamela Thorby und Ian Wilson und zu Alison McGillivray ging. Seit 2011 studiert sie in Frankfurt a.M. Blockflöte bei Michael Schneider und Barockcello bei Kristin von der Goltz. Lea Rahel Bader (*1984) studierte zunächst bei Hans-Jakob Eschenburg und Stephan Forck an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin Cello, ab 2009 in Frankfurt a.M. Barockcello bei Kristin von der Goltz und Viola da gamba bei Heidi Gröger. Johannes Lang (*1989) studiert in Freiburg Cembalo bei Robert Hill, Generalbass bei Michael Behringer, Kirchenmusik (Orgel) bei Martin Schme­ding. Als Organist gewann er u.a. 2012 den 1. Preis beim Int. Bach-Wettbewerb Leipzig, 2011 den Publikumspreis beim Int. Musikwett­bewerb der ARD in Mün­chen und den 1. Preis beim Int. Orgel­wettbewerb in Bellelay/Schweiz.

PROGRAMM
Dieupart, Geminiani, Ground
Purcell, Sammartini, Händel
Philips, Castrucci, Corelli
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Silvius Dieupart: Suite Nr. 6 in f-Moll "pour une flûte du quatre"
Geminiani: Sonata A-Dur, op. 5 Nr. 1 für Violoncello und b.c.
D. Ground: Variationen über die Sarabande aus Corellis Sonate op. 5/7
Purcell: Chaconne "Two in One Upon a Ground"
Sammartini: Sonata in g-Moll für Blockflöte und b.c. Händel: Sonate D-Dur für Flöte und b.c.
Philips: Fantasie F-Dur für Cembalo solo
Geminiani: Sonata F-Dur, op. 5 Nr. 5 für Violoncello und b.c.
Castrucci: Sonata d-Moll op. 1 Nr. 10
Corelli: "La Folia" in g-Moll (op. 5, Nr. 12)